Seemannsmissionen sind Netzwerke der Hilfe für Seeleute
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"Seemannsmissionen sind Netzwerke der Hilfe für Seeleute und ohne ein tragfähiges Netzwerk können wir nicht wirken und nichts bewirken. Aus diesem Grund ist der Meinungsaustausch zwischen den einzelnen DSM-Stationen wichtig und notwendig."

Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission, Wilfrid Adam, eine Gruppe der ehrenamtlichen Schiffsbesucher der Seemannsmission Cuxhaven mit ihrem Seemannsdiakon Martin Struwe im "Haus der Seemannsmission" an der Hegelstraße.
Seemannspastor Peter Sicking stellte gemeinsam mit Adam die jetzt 59-jährige Tradition der Wilhelmshavener Station vor und betonte, dass die Schiffsbesucher und Clubbetreuer an Bord nicht nur erwartet werden, sondern dass die Nachfrage nach Begleitung bei Einkäufen, oder auch nur nach persönlichen Gesprächen bei Seeleuten immer mehr erbeten werde.
In einem regen Meinungsaustausch unter den Schiffsbesuchern wurden viele Gemeinsamkeiten herausgestellt, besonders auch dass die Anforderungen und Wünsche an die ehrenamtlichen Mitarbeiter ständig wachsen und man sich bei den Besuchen an Bord immer wieder auf neue Situationen einstellen müsse.
Die Seemannsmissionen sind heute ein unverzichtbares, existenziell wichtiges Element in der internationalen Schifffahrt, stellten Seemannspastor Sickung und Diakon Struwe gemeinsam fest und die Seemannsmissionen seien für die Seeleute aller Nationen und aller Religionen auch deshalb wichtig, weil sie auf Menschen treffen, die ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben und ihren Alltag an Bord nachvollziehen können.
Der stellvertretende Wilhelmshavener DSM-Vorsitzende, Kapitän Ernst Grueter, berichtete dabei über seine mehr als positiven Erfahrungen mit den Stationen der Seemannsmission in aller Welt.
Die Wilhelmshavener zeigten den Cuxhavenern das "Haus der Seemannsmission", in dem den Seeleuten zeitweise ein Stück "zweites Zuhause" geboten werde, wobei die Gäste besonders von der familiären Atmosphäre angetan waren.
"In allen Stationen der Seemannsmission wird Ehrenamt gelebt und heute haben wir wieder Beweis und Bestätigung gefunden", stellte Seemannsdiakon Struwe fest.
Mit einem gemeinsamen Besuch der Revierzentrale am Tonnenhof, in der alle Schiffsverkehre in der Deutschen Bucht koordiniert werden und der Besichtigung des JadeWeserPorts und anderer Hafenteile wurde der Aufenthalt in Wilhelmshaven abgerundet. Der rege Gedankenaustausch soll im nächsten Jahr in der Cuxhavener Station fortgeführt werden.