Die Seemannsmission als Botschafter

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Als Schiffsbesucher sind wir die “maritim-sozialen” Botschafter unserer Heimatstadt Wilhelmshaven und werden nach Ankunft der Schiffe auch sehnsüchtig von den Seeleuten erwartet, weil wir uns um die Wünsche der Besatzung kümmern.

Diese Information gab jetzt der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission Wilfrid Adam vor interessierten Besuchern im “Haus der Seemannsmission” an der Hegelstraße.
Das Haus der Seemannsmission ist ein internationales Haus und die mit viel Freude eingetragenen Dankesworte der Seeleute über die herzliche Betreuung sind ein Zeichen der menschlichen Wärme, die wir Seeleuten geben können.
Die ehrenamtlichen Schiffsbesucher besuchen an jedem Tag in der Woche die im Wilhelmshavener Hafen liegenden Schiffe und überbringen Telefonkarten, Dinge des täglichen Bedarfs und für die Crewmitglieder Tageszeitungen in den jeweiligen Landessprachen der Seeleute.
Als besonderen Service bezeichnete Adam jetzt eine “Wilhelmshaven-Informationsmappe” für die Kapitäne mit Hinweisen auf Stadt, Region und Hafen, einem persönlichen Begrüßungsschreiben von Oberbürgermeister Carsten Feist für die Kapitäne, sowie einem Tischstander der Wilhelmshavener Seemannsmission für die Aufenthaltsräume auf den Schiffen.
Wir sind sehr erfreut, dass Oberbürgermeister Feist sofort unsere Anregung aufgegriffen hat und in dem persönlichen Schreiben den internationalen Kapitänen unsere Heimatstadt und den einzigen deutschen Tiefwasserhafen näher bringt.
Das große Interesse der Schiffsführungen bei unseren Besuchen zeigt, dass wir mit dieser Idee auch Werbung für unsere Heimatstadt machen, so Wilfrid Adam.
Am 20. Februar wird auf Einladung von Adam der neue Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission, Pastor Christoph Ernst (Hamburg), die Wilhelmshavener  Seemannsmission erstmalig besuchen, Gespräche mit Seemannspastor Peter Sicking, sowie den Vertretern von Vorstand, Beirat und Schiffsbesuchern führen und über seine Aufgabe auch für die Auslandsstationen der Seemannsmission berichten.

 

 

Seemannsmission in Berlin

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Foto von links vorn: Angela Homuth , Mae Grünebaum, Frank Sawert, Susanne Thomas.
Ernst Grüter, Wilfrid Adam - 
hinten: Peter Sicking, Martina Hoschatt, Hannfried Teerling 

Auf Einladung der niedersächsischen Bundes- und Europaministerin Birgit Honé weilten Vertreter der Wilhelmshavener Seemannsmission mit ihrem Vorsitzenden Wilfrid Adam und Seemannspastor Peter Sicking an der Spitze gemeinsam mit anderen niedersächsischen Initiativen in Berlin und erlebten ein von der niedersächsischen Landesvertretung organisiertes, interessantes Programm mit ausführlicher Stadtrundfahrt und Besuchen bei unterschiedlichen Einrichtungen.
Während eines Empfangs in den Räumen der Landesvertretung begrüßte deren Leiter Tobias Dünow die Vertreter der unterschiedlichsten Initiativen aus ganz Niedersachsen.
"Ohne Ihre freiwillige Arbeit würde vieles nicht funktionieren und Sie geben Ihr Bestes für andere und machen sich dadurch für die Gesellschaft unbezahlbar", so Dünow in seinen Begrüßungsworten.
Anschließend präsentierten sich die einzelnen Initiativen dem interessierten Zuhörerkreis.
Für die Seemannsmission stellte Wilfrid Adam die nun 60-jährige, freiwillige Tätigkeit der Schiffsbesucher und Clubbetreuer vor und beeindruckte mit den Zahlen von rund 800 besuchten Schiffen und 6.000 Seeleuten der unterschiedlichsten Nationalitäten und Religionen an 365 Tagen im Jahr.
Bei einem anschließenden Essen tauschten sich die Initiativen auch untereinander aus und gaben sich gegenseitig Informationen und auch Tipps für die freiwillige Arbeit.
Während des Besuchsprogramms in Berlin bekamen die Teilnehmer ausführliche Informationen über die Arbeit der Landesvertretung, besuchten die Kuppel im Reichstag, und im Bundesrat kam die gerade aus Brüssel zurückgekommene Ministerin Birgit Honé zur Gruppe und dankte allen noch einmal für ihren Einsatz im ganzen Land Niedersachsen.Sie erinnerte dabei auch an ihren Besuch auf Einladung von Wilfrid Adam in Wilhelmshaven im Haus der Seemannsmission und die beeindruckenden Berichte der Schiffsbesucher.

 

 

 Neuapostolische Kirche spendet 4.250 Euro für Seemannsmission

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Spende von Neuapostolischer Kirche Benefizkonzert, v.l.: Janssen, Rosentreter, Sicking, Junge u Adam

"Wir haben am 2. November in der St. Peter Kirche während des sehr beeindruckenden Konzertes des Männerchores der Neuapostolischen Kirche nicht nur berührende Stimmen gehört, sondern auch festgestellt, dass Gesang Christen vereint. Als Zeichen der Ökumene durften wir den gemeinsam gesprochenen Segen durch den katholischen Pfarrer Gerhard Schehr, den evangelischen Seemannspastor Peter Sicking und den Gemeindevorsteher der neuapostolischen Kirche in Wilhelmshaven, Eike Rosentreter am Ende eines uns alle berührenden Konzertes erleben. Ein bewegender Moment der Ökumene.
Dafür gilt allen unser ganz herzlicher Dank, besonders dem musikalischen Leiter und stellvertretenden Gemeindevorsteher Gerrit Junge. Auch und vor allem danken wir dafür, dass auf Initiative der Neuapostolischen Kirche die am Ende gesammelte Kollekte für die maritim-soziale Arbeit der Seemannsmission eingesetzt werden darf."
Mit diesen Worten des Dankes begrüßte am 13. November der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission Wilfrid Adam im Beisein von Seemannspastor Peter Sicking und DSM Schatzmeister Heino Janssen die Vertreter der neuapostolischen Kirche,  Eike Rosentreter und Gerrit Junge im Haus der Seemannsmission an der Hegelstraße.
"Wir sind sehr erfreut, dass wir mit unserem Konzert nicht nur die Herzen der Besucher öffnen konnten, sondern dass sich dadurch die Besucher der Arbeit und allen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Seemannsmission verbunden fühlten. Wir sind stolz und dankbar, dass wir einen Betrag von 4.250 Euro für Ihre Arbeit für Seeleute aller Nationalitäten und Religionen übergeben dürfen", so Eike Rosentreter und Gerrit Junge.
Wilfrid Adam gab bekannt, dass mit diesem Betrag die Aktion “Weihnachtstüten für die Seeleute”, warme Bekleidung für Seeleute und Ergänzung der Sicherheitsausrüstung für Schiffsbesucher finanziert werden soll.